15. September 2026

Schweizer Volleyballer wollen EM gegen Lettland versöhnlich beenden

Für die Schweizer Volleyball-Nationalmannschaft endet die EuroVolley 2026 nach der Gruppenphase. Vor dem abschliessenden Spiel gegen Lettland ist der Einzug in den Achtelfinal rechnerisch nicht mehr möglich. Das Team von Juan Manuel Serramalera will das Turnier in Cluj-Napoca dennoch mit dem ersten Sieg abschliessen. Die Schweiz verlor ihre bisherigen vier Partien gegen Frankreich mit 0:3, Rumänien mit 1:3, die Türkei mit 0:3 und Deutschland mit 1:3. Damit steht sie vor dem letzten Gruppenspiel noch ohne Punkt da. Lettland und die Türkei besitzen dagegen bereits je drei Punkte und treffen am Mittwoch direkt aufeinander – mindestens eines der beiden Teams wird deshalb in der Tabelle definitiv vor der Schweiz bleiben. Trotz des vorzeitigen Ausscheidens zeigte die Schweizer Auswahl bei ihrer zweiten EM-Endrunde in Folge mehrere gute Phasen. Besonders gegen Olympiasieger Frankreich und zuletzt gegen Deutschland konnte sie einzelne Sätze lange offen gestalten. Gegen Lettland geht es nun darum, die positiven Ansätze in ein komplettes Spiel zu übertragen und die Europameisterschaft mit einem Erfolgserlebnis abzuschliessen.

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Saisonvorschau 7/10: Thurgau will den nächsten Schritt

Der HC Thurgau geht nach einer aussergewöhnlich starken Qualifikation mit einer offenen Rechnung in die neue Swiss-League-Saison. Die Ostschweizer beendeten die vergangene Regular Season auf Rang 2, scheiterten danach aber überraschend bereits im Viertelfinal. Der Kern ist weitgehend erhalten geblieben, mit Zachary Okabe kommt neue Qualität für die Offensive hinzu – unsere Prognose lautet Rang 4. Thurgau holte in 50 Qualifikationsspielen 93 Punkte und wies mit 148:110 Toren eine der besten Defensivbilanzen der Liga auf. Zwischenzeitlich führte das Team von Anders Olsson die Tabelle an und egalisierte mit zwölf Siegen in Serie einen Klubrekord. Besonders zuhause war der HCT stark: Rund 80 Prozent der Heimspiele wurden gewonnen. Umso grösser war die Enttäuschung, als die Saison im Viertelfinal gegen den EHC Olten mit 1:4 Siegen abrupt endete. Die sportliche Führung reagierte nicht mit einem grossen Umbruch. Anders Olsson bleibt Headcoach, Captain Dominic Hobi führt die Mannschaft weiterhin an und Leistungsträger wie Daniel Ljunggren, Dominik Binias, Livio Truog, Ian Derungs, Robin Lekic und Fabio Murer sind weiter dabei. Veränderungen gibt es vor allem auf der zweiten Importposition und im Tor.

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