Schweiz

Sturm-Chaos: Schweizer Beachsoccer-Frauen verlieren 2:4

Die Schweizer Beachsoccer-Frauen sind mit einer Niederlage in das EM-Superfinal in Viareggio gestartet. Gegen die Ukraine unterlag das Team von Nationaltrainer Michael Woodtli mit 2:4. Ein heftiger Sturm sorgte dabei für einen längeren Unterbruch und zwang die Organisatoren, die Partie ohne Zuschauer zu Ende zu spielen. Knapp drei Minuten vor Ende des ersten Drittels musste das Spiel beim Stand von 0:1 unterbrochen werden. Der Sturm hatte die Infrastruktur rund um das Stadion beschädigt, auch die Übertragung konnte nicht fortgesetzt werden. Nach gut einer halben Stunde wurde die Partie hinter verschlossenen Türen wieder aufgenommen. Michelle Eisenegger und Nathalie Schenk erzielten im Schlussdrittel die beiden Schweizer Treffer, konnten die Auftaktniederlage aber nicht mehr verhindern.

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Frauen-Nati muss für WM-Playoff gegen Israel nach Ungarn

Der Austragungsort für das erste WM-Playoff der Schweizer Frauen-Nati gegen Israel steht fest. Das Hinspiel vom 9. Oktober findet im ungarischen Mezökövesd statt. Vier Tage später fällt im Stade de Tourbillon in Sitten die Entscheidung über den Einzug in die zweite Playoff-Runde. Wie SRF am Donnerstag berichtet, wird Israel sein Heimspiel gegen die Schweiz in der nordungarischen Stadt Mezökövesd austragen. Der Schweizerische Fussballverband hatte bereits im August mit einer Austragung in Ungarn gerechnet, damals aber noch keinen definitiven Spielort nennen können. Das Rückspiel steigt am Dienstag, 13. Oktober, um 19.30 Uhr in Sitten. Setzt sich die Mannschaft von Nationaltrainer Rafel Navarro über beide Partien durch, wartet in der zweiten Playoff-Runde der Sieger des Duells zwischen Kosovo und Österreich.

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IIHF sperrt Patrick Fischer für vier Jahre

Patrick Fischer muss nach der Affäre um sein gefälschtes Covid-Zertifikat weitere Konsequenzen tragen. Der Eishockey-Weltverband IIHF sperrt den früheren Schweizer Nationaltrainer laut einem Bericht der «NZZ» für vier Jahre. Bis 2030 darf der 50-Jährige damit kein Nationalteam betreuen. Die Sperre gilt nach aktuellem Stand ausschliesslich auf Nationalmannschaftsebene. Eine Tätigkeit bei einem Klub wäre für Fischer grundsätzlich weiterhin möglich. Ob sich daran in der Schweiz noch etwas ändert, hängt allerdings auch von Swiss Sport Integrity ab. Erst Ende August hatte sich der frühere Nationalcoach ausführlich zu seiner Zukunft geäussert. Patrick Fischer liess dabei eine spätere Rückkehr ins Eishockey ausdrücklich offen. Die nun ausgesprochene IIHF-Sperre schränkt seine Möglichkeiten zumindest im internationalen Nationalmannschaftsbereich deutlich ein.

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Küng jagt im Vuelta-Zeitfahren den Etappensieg

Stefan Küng erhält am Donnerstag seine grosse Chance auf einen Etappensieg bei der Vuelta a España. Auf der 18. Etappe wartet ein 32,1 Kilometer langes Einzelzeitfahren von El Puerto de Santa María nach Jerez de la Frontera. Der Schweizer Zeitfahrspezialist gehört auf dem flachen Kurs zu den Favoriten. Küng geht um 15.37 Uhr von der Startrampe. Zu seinen stärksten Konkurrenten um den Tagessieg zählen insbesondere Ethan Hayter und Wout van Aert, während auch Primoz Roglic im Kampf gegen die Uhr zu beachten ist. Für den 32-jährigen Thurgauer bietet sich damit eine der letzten grossen Siegchancen dieser Vuelta. Bereits 2024 gewann Küng das abschliessende Vuelta-Zeitfahren in Madrid und feierte damals seinen ersten Etappensieg bei einer Grand Tour.

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Acht Schweizer greifen bei der Ultimate-Premiere in Budapest an

Die Schweizer Leichtathletik-Elite steht vor einem neuartigen Saisonhöhepunkt. Acht Schweizer Athletinnen und Athleten starten von Freitag bis Sonntag bei der ersten World Athletics Ultimate Championship in Budapest. Angeführt wird das Team von Audrey Werro, Angelica Moser, Simon Ehammer und Europameister Jason Joseph. Insgesamt treten 381 Athletinnen und Athleten aus 65 Verbänden in 28 Disziplinen an. Das neue Format bringt Olympiasieger, Weltmeister, Diamond-League-Gewinner und weitere Topathleten in kompakten dreistündigen Abendsessions zusammen. Für die Schweiz reisen Audrey Werro, Veronica Vancardo, Valentina Rosamilia, Angelica Moser, Simon Ehammer, Jason Joseph, Timothé Mumenthaler und Fabienne Hoenke nach Ungarn. Fünf von ihnen gewannen bei den Europameisterschaften in Birmingham eine Medaille.

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Waltteri Merelä wird neuer Captain des SC Bern

Der SC Bern hat sein Captainteam für die Saison 2026/27 bestimmt. Waltteri Merelä übernimmt das «C» und führt die Berner künftig als Captain aufs Eis. Unterstützt wird der 28-jährige Finne von Benjamin Baumgartner, Alain Graf und Marc Marchon. Merelä gehörte bereits in den vergangenen beiden Spielzeiten als Assistant zum Führungsteam des SCB. Nun steigt der finnische Stürmer zum Captain auf und übernimmt damit noch mehr Verantwortung innerhalb der Mannschaft. Erstmals wird Merelä das «C» am Donnerstagabend im Testspiel gegen den EHC Biel-Bienne auf der Brust tragen. Der Start in die neue National-League-Saison folgt für Bern am Dienstag, 15. September, auswärts bei den ZSC Lions.

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Kreuzlingen TG: Slowake mit rund 1,2 Kilo Ecstasy und Amphetamin an Grenze gestoppt

Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) haben am frühen Samstagmorgen am Grenzübergang Kreuzlingen-Autobahn in einem Fahrzeug rund 1,2 Kilogramm mutmassliches Ecstasy und Amphetamin gefunden. Bei einer später durchgeführten vertieften Fahrzeugkontrolle kamen zudem ein als Taschenlampe getarnter Schlagstock sowie ein Störsender zum Vorschein.

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Kanton Thurgau: Regierung will kein neues Gesetz gegen Cybermobbing einführen

Der Regierungsrat des Kantons Thurgau lehnt die Schaffung eines neuen Straftatbestandes „Cybermobbing“ ab, die auf eine parlamentarische Initiative zurückgeht. Wie er in seiner Vernehmlassungsantwort an die Kommission für Rechtsfragen des Nationalrates schreibt, sei in der Gesetzgebung keine Lücke vorhanden.

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Romano wählt Italien – Schweiz verliert Toptalent

Alessandro Romano hat sich im Tauziehen zwischen der Schweiz und Italien offenbar für die Squadra Azzurra entschieden. Nach Informationen von «Blick» soll der 20-jährige Cagliari-Mittelfeldspieler bereits beim Nations-League-Spiel gegen Belgien am 25. September zum italienischen Aufgebot gehören. Für den Schweizerischen Fussballverband wäre es eine empfindliche Niederlage. Romano wurde in Winterthur geboren, durchlief die Schweizer Nachwuchsauswahlen und führte unter anderem die U19 als Captain aufs Feld. Noch vor wenigen Tagen hatte der SFV mit Nationaltrainer Murat Yakin intensiv um den Doppelbürger gekämpft. Nun deutet alles darauf hin, dass Romano seine internationale Zukunft bei Italien sieht.

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Schweiz: Fake-Tanzabstimmung auf WhatsApp – QR-Code gibt Betrügern Zugriff aufs Konto

Eine WhatsApp-Nachricht bittet um eine Stimme bei einer vermeintlichen Tanzabstimmung. Wer dem Link folgt und die verlangten Schritte ausführt, gewährt Betrügern unbemerkt Zugriff auf das eigene WhatsApp-Konto.

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1000 Fans feiern Samuel Giger in Märstetten TG – Siegermuni Ultimo sorgt für Verspätung

Märstetten hat seinen Kilchberg-Sieger Samuel Giger mit einem grossen Empfang gefeiert. Rund 1000 Schwingerfans bereiteten dem 28-jährigen Thurgauer am Dienstagabend Standing Ovations. Für eine kleine Verzögerung sorgte ausgerechnet Siegermuni Ultimo – der rund 1,3 Tonnen schwere Ehrengast steckte im Verkehr fest. Drei Tage nach seinem historischen Triumph am Kilchberger Schwinget durfte Samuel Giger nochmals feiern. In seiner Wohngemeinde Märstetten säumten zahlreiche Menschen die Strassen, ehe der Festsieger gemeinsam mit Schwingerkollegen und Siegermuni Ultimo zur offiziellen Feier einzog. Für Giger war es der nächste emotionale Moment nach einem aussergewöhnlichen Comeback. Nach mehrmonatiger Verletzungspause hatte er den Kilchberger Schwinget 2026 mit einem eindrücklichen Sieg gegen Marcel Bieri gewonnen und damit seinen Erfolg von 2021 wiederholt.

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Mammern TG: Autofahrerin bemerkt stehendes Auto zu spät – 33-Jährige im Spital

Nach einer Auffahrkollision am Dienstagnachmittag in Mammern musste eine Frau leicht bis mittelschwer verletzt ins Spital gebracht werden. Kurz nach 17.30 Uhr war eine 33-jährige Autofahrerin auf der Hauptstrasse in Richtung Eschenz unterwegs.

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Sion sagt selbst bei 30 Millionen Nein – Boteli bleibt trotz Galatasaray-Interesse

Der FC Sion hält an Winsley Boteli fest – selbst bei Summen um 30 Millionen Franken. Galatasaray signalisierte laut Sion-Präsident Christian Constantin die Bereitschaft, für den 20-jährigen Stürmer in diese Grössenordnung vorzustossen. Constantin lehnt einen Wechsel dennoch ab und will Botelis nächsten Karriereschritt sorgfältig planen. Damit endet zumindest vorerst eines der spektakulärsten Transfer-Theater dieses Schweizer Fussballsommers. Bereits Crystal Palace hatte konkretes Interesse an Boteli gezeigt und eine Summe um 20 Millionen Franken ins Spiel gebracht. Constantin hatte schon damals klargemacht, dass er sein Sturmjuwel nicht verkaufen wolle. Nun bestätigt der Sion-Präsident, dass selbst ein finanziell noch deutlich lukrativerer Vorstoss von Galatasaray seine Haltung nicht geändert hat.

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YB reagiert auf Wüthrich-Ausfall und verpflichtet Moritz Jenz

Die Young Boys verstärken ihre Defensive mit Moritz Jenz. Der 27-jährige deutsche Innenverteidiger wechselt vom VfL Wolfsburg nach Bern und unterschreibt einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison. Gleichzeitig bestätigt YB, dass Gregory Wüthrich wegen einer Muskelverletzung in der linken Wade voraussichtlich vier bis sechs Wochen ausfällt. Die beiden Meldungen kommen für die Berner unmittelbar vor einem wichtigen Spitzenspiel in der Super League. Am Samstag gastiert YB beim noch verlustpunktfreien Tabellenführer FC Lugano. Jenz soll der Defensive von Trainer Gerry Seoane zusätzliche Stabilität und Erfahrung verleihen. Der 1,90 Meter grosse Innenverteidiger erhält bei den Young Boys die Rückennummer 4. Eine Ablösesumme oder weitere finanzielle Details zum Wechsel wurden von den Clubs nicht bekannt gegeben.

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Kobel und Manzambi für Ballon-d’Or-Auszeichnungen nominiert

Grosse Ehre für den Schweizer Fussball: Gregor Kobel und Johan Manzambi stehen auf den Shortlists für zwei Auszeichnungen rund um den Ballon d’Or 2026. Kobel gehört zu den zehn Kandidaten für den Preis als bester Torhüter des Jahres, Manzambi ist für die Auszeichnung als bestes junges Talent nominiert. Die Gewinner werden am 26. Oktober in London gekürt. Die Organisatoren des Ballon d’Or veröffentlichten die Nominationen am Dienstag. Gleich zwei Schweizer Nationalspieler dürfen sich damit Hoffnungen auf eine der prestigeträchtigen individuellen Auszeichnungen machen. Gregor Kobel wird für seine starken Leistungen bei Borussia Dortmund und mit der Schweizer Nationalmannschaft gewürdigt. Der 28-Jährige absolvierte im relevanten Zeitraum 61 Partien und blieb dabei 24-mal ohne Gegentor.

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